Neuer Auftrag für Synectics: Hilferufsystem verbindet Zug und ‘Bodenkontrolle’

20.07.2017

Synectics ist mit der Entwicklung eines Hilferufsystems beauftragt worden, welches es dem Betreiber eines großen europäischen Schienennahverkehrsdienstes erlaubt, vom Zug ausgehende Fahrgasthilferufe zentral in einer Leitstelle empfangen, bearbeiten und beantworten zu können.

Verkehrsnetzverknüpfung: Herausforderungen und Chancen für die Sicherheitstechnik

13.07.2017

Weltweit steigen die Fahrgastzahlen in den Verkehrssystemen. Zugleich bleibt die Sicherheitslage rund um den Globus weiterhin angespannt. All jene, die mit dem reibungslosen Betrieb und Schutz von Verkehrsinfrastrukturen betraut sind, stellt dies vor enorme Herausforderungen.

Effektive Sicherheitsmaßnahmen einzuführen und durchzusetzen wird zum Balanceakt, wenn gleichzeitig ein störungsfreier Fahrgastfluss ermöglicht werden soll. Zwar steht die Gefahrenabwehr immer an erster Stelle, im Betriebsalltag sind aber das Fahrgasterlebnis und, für Verkehrsbetreiber, Effizienz und Kostenerwägungen von hoher Bedeutung.

Nirgendwo überlagern sich diese Herausforderungen dichter als an Verkehrsknotenpunkten, wo verschiedene Verkehrswege und –mittel zusammenlaufen, wo Grenzen zwischen verschiedenen Betreibern und Hoheitsrechten aufeinandertreffen. Mittendrin sollen Menschenmassen möglichst reibungslos zwischen den verschiedenenTransportwegen wechseln können.

In dieser Ausgabe unserer “Interview Room”-Reihe sprechen wir gleich mit mehreren unserer Verkehrs- und Infrastrukturexperten über die Rolle, die Überwachungstechnik an komplexen Verkehrsknotenpunkten spielen kann und ob intelligente Systemintegration eine Antwort auf die speziellen Sicherheits- und Betriebsherausforderungen darstellt. Mit dabei sind: Jürgen Fuchs, Leiter Strategische Projekte; Chris Bishop, Leiter Internationale Geschäftsentwicklung; und Greg Alcorn, Leiter der Sparte Verkehr & Infrastruktur.

Intelligente Integration umsetzen – aber wie?

18.05.2017

Integrierte Sicherheitslösungen gehören zum Kernangebot unserer Branche. Der Siegeszug offener Standards, wie etwa ONVIF oder PSIA, hat es Anwendern ermöglicht, durch die Verknüpfung verschiedenster Produkte und Systeme zusätzlichen Nutzen und Mehrwert für ihr Unternehmen zu erzeugen.

Auf der einen Seite sorgen Standards und Normen also für Innovation, auf der anderen gibt es aber immer noch Auslegungsspielraum und somit abweichende Interpretationen. Das Einhalten von Standards heißt daher nicht automatisch, dass Geräte oder Systeme untereinander kompatibel sind. Leicht ergeben sich Kommunikations- und Interpretationsprobleme, verringern sich Optionen.

Hersteller müssen hierauf antworten, indem sie sich die Weiterentwicklung und Verfeinerung von Standards auf die Fahnen schreiben. Darüber hinaus müssen Sie anfangen, Integration als mehr als nur den Informationsaustausch zwischen zwei Systemen zu betrachten. Vielmehr sollte Integration als eine Philosophie aufgefasst werden, die Kunden und Anwendern dabei hilft, ihre jeweiligen Geschäftsziele zu erreichen und betriebliche Abläufe zu verbessern.

Bildsensoren: Kameratechnik richtig auswählen

18.05.2017

Täglich erzeugen Überwachungskameras mehr als 566 Petabytes an Daten. Angesichts des momentan vorhergesagten Wachstums des globalen Sicherheitsmarktes könnte sich diese Zahl innerhalb von drei Jahren vervierfachen. Eins ist klar: Die weltweite Nachfrage nach Kameras ist hoch.

Weniger klar sind die Unwägbarkeiten und Nuancen bei der Wahl der richtigen Kamera für die jeweilige Anwendung. Kleinste Details, etwa im Hinblick auf die eingesetzte Technologie oder die Betriebsbedingungen, können einen großen Unterschied ausmachen.

Diese Ausgabe unserer Reihe “The Interview Room” ist die erste in einer neuen Serie, die sich genauer mit Kameraspezifikationen beschäftigt. Dazu sprechen wir mit Wayne Barraclough, Produktmanager bei Synectics, über den Stellenwert der richtigen Bildsensorwahl, insbesondere für Anwender, die mit einem HD-Upgrade liebäugeln.

Flughafensicherheit im Wandel

06.03.2017

Die Luft- und Flughafensicherheit ist enormen Zwängen und nicht unerheblicher öffentlicher Aufmerksamkeit ausgesetzt. Sicherheitskräfte sind für die Überwachung und den Schutz weitläufiger und vielgestaltiger Areale verantwortlich, während Flughafenbetreiber Sicherheits-, Betriebs-, und Wirtschaftlichkeitsanforderungen miteinander in Einklang bringen müssen - nicht zuletzt um Gewinne zu erwirtschaften.

Passagiere vom Check-in bis zu ihren Sitzen im Flugzeug zu schleusen – ohne dabei Engpässe zu erzeugen – und zugleich ein angenehmes, attraktives Fluggasterlebnis zu gewähren, ist ein Drahtseilakt.

In dieser Ausgabe unserer Reihe „The Interview Room“ sprechen wir mit Chris Bishop, Leiter der internationalen Geschäftsentwicklung und Luftfahrtbranchenexperte bei Synectics. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Flughafensicherheit und Überwachungstechnologien an neue Herausforderungen anpassen.

Herr Bishop, was macht Flughäfen im Hinblick auf Sicherheit so besonders?

Die Grundanforderung an Flughäfen ist einfach: Ohne Zwischenfälle das Starten und Landen von Flugzeugen zu ermöglichen, und dabei die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern zu gewährleisten.

Über diese Basisfunktion hinaus wird es jedoch kompliziert. Sicherheitskräfte und Grenzkontrollorgane handeln im strengen Rahmen gesetzlicher Vorschriften und Regeln. Dazu kommen die Berücksichtigung des Einzelhandels am Flughafen und die Bedürfnisse der effizienten Gepäckabfertigung, der Zollbehörden, sowie einer ganzen Reihe weiterer Akteure, die zum reibungslosen Betrieb beitragen. Daraus ergibt sich ein komplexes System, das den Flughafen zu einer der anspruchsvollsten Sicherheitsumgebungen überhaupt macht.

Workflows: Kritische Entscheidungen schnell treffen

06.03.2017

In Sicherheitssystemen für komplexe Umgebungen - etwa Flughäfen, Rechenzentren, Kasinos oder Häfen - sind eine straffe Einsatzorganisation und effektive Entscheidungsprozesse wichtig, um den ungestörten Betrieb des geschützten Objektes zu ermöglichen und die Sicherheit von Menschen und Anlagen zu gewährleisten.

Die Zusammenführung und Analyse von Daten aus einer ganzen Reihe kritischer Systeme ist dazu besonders wichtig und wird heutzutage durch integrierte Leitstellensoftware erleichtert. Diese nimmt verschiedenartige Datenströme entgegen, arbeitet sich durch die Daten, findet einzelne Ereignisse oder Kombinationen, die genauer untersucht werden sollten, und macht Disponenten automatisch auf diese aufmerksam.

Wie aber wird aus diesem Wissen um potentielle Gefahren dann strukturiertes Handeln? Die Antwort liegt zunehmend in der cleveren Nutzung automatisierter und interaktiver Workflows. David Aindow aus der Produkt- und Technologieentwicklung bei Synectics steht uns zum Thema Frage und Antwort.

Herr Aindow, fangen wir einmal bei den Grundlagen an: Was ist ein “Workflow” denn genau?

In Kontext von Leitstellen- und Sicherheitsmanagementsoftware ist ein Workflow ein Leitfaden für die Entscheidungsfindung.

Intelligent integrierte Leitstellenlösungen können so programmiert werden, dass sie in den Daten nach verdächtigen Ereignissen Ausschau halten und dann Benachrichtigungen an das Leitstellenpersonal senden. Das System wertet Daten in Echtzeit aus und kann so konfiguriert werden, dass es spezifische Gefahren direkt mit den richtigen Abläufen oder Einsatzplänen assoziiert. So werden automatisch Bildschirmanweisungen generiert, die Disponenten ordnungsgemäß durch die richtigen Schritte und Maßnahmen führen.

Integrierte Überwachung: Stationen, Fahrzeuge und Menschen effektiv schützen

12.09.2016

Lösungen zur schnellen Gefahrenmeldung und -abwehr auf der InnoTrans 2016

Sicherheitsanforderungen im öffentlichen Personenverkehr sind im Wandel begriffen. Neue Bedrohungsszenarien verlangen nach verlässlicher Gefahrenerkennung und schneller, koordinierter Abwehr - auch über Verkehrssystemgrenzen hinweg und unter Einbeziehung verschiedenster Akteure, von Verkehrsunternehmen und Bahnhofsaufsicht bis hin zu den Einsatzkräften.

Ermöglicht wird dies zunehmend von integrierten Leitstellensystemen, die visuelle, akustische und numerische Daten zusammenführen, in einem Lagebild verdichten, bei Lagebeurteilung und Einsatzbearbeitung helfen, sowie Akteure vernetzen und mit den richtigen Informationen versorgen. Die Einsatzdokumentation findet dabei automatisch im Hintergrund statt.

Synectics wird sich auf der InnoTrans 2016 ganz dem Thema Integration im Bereich Sicherheit von Verkehrssystemen widmen und auch Lösungen für den effektiven Umgang mit neuen Bedrohungsszenarien vorstellen.

Besucher am Stand (Halle 4.1, Stand 310) können mit der von Synectics entwickelten Leitstellenplattform Synergy 3 verschiedene Situationen und Szenarien durchspielen und so die Technologie am konkreten Beispiel kennenlernen.

Aus Indanet wird Synectics Germany

23.02.2016

Fünf Jahre nach der Übernahme durch die börsennotierte Synectics PLC hat sich Indanet, der Spezialist für Verkehrsnetztechnologie, jetzt dem Markenverband der Gruppe angeschlossen und seinen eingetragenen Firmennamen zu Synectic Systems GmbH geändert hat.

Das in München ansässige Unternehmen wird in Zukunft kurz als „Synectics Germany“ firmieren.

IP-Video von Indanet ab sofort im Linienbetrieb der Berliner U-Bahn

21.09.2015

Mit einer Flasche Berliner Weiße hat der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller am 2. September 2015 die IK-Züge der neuen U-Bahn für das Berliner Kleinprofilnetz auf den Namen „Icke“ getauft.

Foto der Avenio-Tram, Foto: C. Müller

Neue Trams für München – mit Video von Indanet

17.09.2015

Siemens steht vor dem Abschluss eines größeren Straßenbahnauftrages durch die MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft).

München. Wie der Betreiber MVG am 15.09.2015 mitteilt, habe Siemens die beste Bewertung bekommen. Beschafft werden sollen zunächst 22 Bahnen vom Typ Avenio, je neun zweiteilige und dreiteilige und vier vierteilige Züge. Der Auftragswert liegt einschließlich von Beistellteilen bei 70 Mio. EUR.