Synergy 3 jetzt mit Swyx: Leitstellen- und Gefahrenmanagementsoftware integriert IP-Telefonie

München, September 2015. Synergy 3, die integrierte Sicherheits- und Leitstellenmanagementplattform von Synectics, ist ab sofort vollständig mit der Telefonie- und Kommunikationssoftware des Dortmunder Unternehmens Swyx integriert. So können Disponenten als Teil der Einsatzbearbeitung direkt aus der Leitstellen- und Gefahrenmanagementplattform heraus Anrufe tätigen und entgegennehmen.

Durch die Integration von SwyxWare wird Synergy 3 so zu einem organisationsweiten ‘Unified Communications’-Portal. Synergy stellt dabei sowohl die zentrale Kommunikationsplattform als auch das Audioendgerät (Telefon oder Headset), durch das Disponenten mit Nutzern anderer SIP/VoIP-Geräte kommunizieren können. Dazu gehören sowohl bestehende Telefonanlagen, als auch SIP-kompatible Beschallungsanlagen und Rufsäulen.

Die Integration von Überwachungsvideo, Daten- und Alarm-Management gehört von Beginn an zum Leistungspektrum von Synergy 3. Die Einbindung digitaler Gesprächsübertragungssysteme stellt den logischen nächsten Schritt in der Entwicklung des Systems – ein Schritt den Technologiedirektor David Aindow als besonders bedeutsam für Anwendungen im Bereich Personenverkehr, Energiegewinnung, in Hochsicherheitsumgebungen und im öffentlichen Raum einschätzt, da diese Anwendungen im Ernstfall schnelle Reaktionen und Koordinierung verlangen.

David Aindow kommentiert: “Die Philosophie in der Produktentwicklung bei Synectics ist seit jeher auf offene Systemarchitektur ausgerichtet. Dazu gehört die Einbindung von Drittanwendungen, die echten praktischen Nutzen für unsere Kunden bieten. SwyxWare ist ein sehr gutes Beispiel hier, als ein Drittsystem, das Verbindungen zu SIP/VoIP-kompatiblem Systemen ermöglicht.”

“Im Einsatz- oder Bedrohungsfall können Leitstellendisponenten die Sprachübertragung in Synergy 3 nutzen, um Einsatzpersonal verbal in Bereitschaft zu versetzen, Warnungmeldungen zu verbreiten oder externe Organisationen, wie etwa Rettungsdienste, zu alarmieren. Dank der in Synergy integrierten Berichtsfunktion können in Reaktion auf ein- oder ausgehende Anrufe (etwa Rückmeldungen von einem Wartungsteam, das zum Beheben eines Maschinenfehlers ausgerückt ist) automatische Lageberichte erstellt werden, die in das System eingespeist und in Lagetagebüchern oder ähnlichen Dokumenten geloggt werden.”

“Viele unserer Kunden bewegen sich in sicherheitskritischen Umgebungen, wo die Unmittelbarkeit der Reaktion den Unterschied zwischen kleinem Zwischenfall und katastrophalem Ereignis ausmachen kann. Die Möglichkeit, Lageerfassung und verbale Kommunikation im selben System zusammenzuführen, birgt entscheidende Vorteile für Organisationen, die ihre Einsatzprozesse straffen wollen.”

Die Einbindung von SwyxWare ergänzt Synergys individuell konfigurierbare Abläufe und Entscheidungsbäume, die Leitstellenpersonal durch automatisch oder manuell aufgerufene Protokolle führen.

Zusätzlich zur manuell hergestellten Gesprächsverbindung kann das System so konfiguriert werden, dass Anrufe automatisch ausgelöst werden, wenn bestimme Alarmsignale oder Meldungen eintreten. So könnte zum Beispiel das Durchbrechen eines Begrenzungszaunes einen automatischen Anruf bei der Polizei auslösen.

Mark Russell, Betriebsleiter bei Swyx, fügt hinzu: “Wir freuen uns, SwyxWare in ein mächtiges Leitstellen- und Gefahrenmanagementsystem wie Synergy 3 integriert zu sehen. Swyx basiert auf einer offenen Plattform, die es Unternehmen wie Synectics ermöglicht, durch Integration zusätzliche Funktionalität für Anwender mit spezifischen Kommunikationsbedürfnissen zu schaffen – etwa im Hinblick auf die schnelle und effektive Gefahrenabwehr.”

Momentan bezieht sich die Synergy/SwyxWare-Integration hauptsächlich auf die Kommunikation zwischen ‘traditionellen’ Endgeräten wie Mobiltelefonen, Festnetztelefonen, Laptops und Tablets, prinzipiell ist dank der grundsätzlichen Kompatibilität mit jedweder IP-basierter Technologie aber auch die Einbeziehung von IP-Kameras oder Zugangskontrollsystemen denkbar.