Integrierte Überwachung: Stationen, Fahrzeuge und Menschen effektiv schützen

Lösungen zur schnellen Gefahrenmeldung und -abwehr auf der InnoTrans 2016

Sicherheitsanforderungen im öffentlichen Personenverkehr sind im Wandel begriffen. Neue Bedrohungsszenarien verlangen nach verlässlicher Gefahrenerkennung und schneller, koordinierter Abwehr - auch über Verkehrssystemgrenzen hinweg und unter Einbeziehung verschiedenster Akteure, von Verkehrsunternehmen und Bahnhofsaufsicht bis hin zu den Einsatzkräften.

Ermöglicht wird dies zunehmend von integrierten Leitstellensystemen, die visuelle, akustische und numerische Daten zusammenführen, in einem Lagebild verdichten, bei Lagebeurteilung und Einsatzbearbeitung helfen, sowie Akteure vernetzen und mit den richtigen Informationen versorgen. Die Einsatzdokumentation findet dabei automatisch im Hintergrund statt.

Synectics wird sich auf der InnoTrans 2016 ganz dem Thema Integration im Bereich Sicherheit von Verkehrssystemen widmen und auch Lösungen für den effektiven Umgang mit neuen Bedrohungsszenarien vorstellen.

Besucher am Stand (Halle 4.1, Stand 310) können mit der von Synectics entwickelten Leitstellenplattform Synergy 3 verschiedene Situationen und Szenarien durchspielen und so die Technologie am konkreten Beispiel kennenlernen.

Jürgen Fuchs, Director Strategic Projects bei Synectics, erläutert: „Insbesondere in Deutschland wurden wir leider im letzten Jahr zunehmend Zeugen neuer Bedrohungsszenarien im öffentlichen Personenverkehr. Bestehende Gefahrenmanagement- und Einsatzleitsysteme erfassen diese neuartigen Situationen nur unzureichend und sind zudem nicht gut miteinander verknüpft. Im Ernstfall, wenn es um die schnelle und koordinierte Reaktion geht, bestehen noch immer zu viele Hürden zwischen den verschiedenen Informations- und Kommunikationssystemen der beteiligten Akteure. Betreiber suchen daher nach Lösungen, die es Ihnen ermöglichen, Gefahrensituationen schnell zu erkennen und systematisch zu bearbeiten, um Fahrgäste und Personal effektiv zu schützen.“

„Mit Synergy 3 haben wir bewusst auf eine offene und flexible Systemarchitektur gesetzt, um alle nötigen Subsysteme anschließen und einbinden zu können und so schnell wie möglich ein vollständiges Lagebild bereitstellen zu können. Automatisierte, standardisierte und dynamische Arbeitsabläufe unterstützen die Leitstellenmitarbeiter wirkungsvoll bei Notfällen und stellen damit eine schnelle und ordnungsgemäße Einsatzbearbeitung sicher.“

„Dieser Ansatz schafft zudem die Grundlage für das Zusammenwachsen von mobilen und stationären Gefahrenmelde- und Überwachungssystemen. Das heißt zum Beispiel, dass ein Notruf aus einem Zugabteil oder Bus automatisch die Übertragung und Aufschaltung von relevanten Videobildern und Lageinformationen in der Leitstelle auslöst.“

Schon Anfang des Jahres hatte Synectics für Synergy 3 zusätzliche Funktionen rund um Lagebeurteilung und Einsatzbearbeitung angekündigt und zudem Verbesserungen bei Systembelastbarkeit, Ausfallsicherheit und Arbeitsabläufen vorgenommen. So besteht jetzt die Möglichkeit, eine Videozeitleiste mit Kommentaren zu annotieren und so dem Videobild Kontextinformation zur Seite zu stellen, etwa für die Einsatznachbesprechung oder die gerichtsfeste Durchführung und Aufbereitung forensischer Analysen.

Jürgen Fuchs dazu weiter: „Die Verbesserungen in Synergy 3 erlauben es den Nutzern, Echtzeitinformationen aus externen Quellen einzubinden – etwa Social Media. Das Ziel: informationsgestützte Entscheidungsprozesse im Einsatzfall. Angesichts neuer Bedrohungsszenarien, die zunehmend organisationsübergreifendes, konzertiertes Handeln erfordern, ist die Unterstützung kollaborativer Kommunikation und die Einbeziehung externer Risikoindikatoren besonders wertvoll.“

Synectics entwickelt und installiert felderprobte Gefahrenmanagement- und Einsatzleitsysteme, die die Infrastrukturebene (Stationen, Depots, Abstellanlagen) und Fahrzeuge (Tram, U-Bahn, Regionalbahn, Bus, Einsatz- oder Servicefahrzeuge), sowie Mitarbeiter und die Fahrgäste in durchgängigen Sicherheitsprozessen verbinden.

Greg Alcorn, Bereichsleiter für Transport & Infrastruktur bei Synectics, kommentiert: „Auf der InnoTrans geht es um innovative Technologien, die einen direkten praktischen Nutzen für den Betrieb von Verkehrssystemen haben. Die Messe ist daher für uns die ideale Gelegenheit, mit Betreibern ins Gespräch zu kommen und Lösungen für neue Problemstellungen zu finden.“

„Bei Synectics haben wir Zugang zu leistungsstarker Technik, die wir mit unserer Erfahrung im Transportsektor verbinden, um maßgeschneiderte, integrierte Lösungen zu entwerfen, die es Verkehrsunternehmen ermöglichen, sich an wandelnde Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsanforderungen anzupassen.“

„Unser Know-How umfasst Onboard-Systeme für Bahn und Bus, mit 25.000 installierten Systemen weltweit, bis hin zu peripheren Systemen für die Infrastrukturebene, etwa für eines der größten U-Bahnsysteme Europas.“